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Was ist Damn Small?Damn Small Linux (DSL) ist eine englischsprachige Linux-Distribution, die sich von einer Visitenkarten-CD (50 MB) starten lässt. Das Damn Small Linux Projekt wurde von John Andrews ins Leben gerufen und basiert auf Knoppix.
Weiter Info zu Damn Small LinuxDamn Small Linux tritt mit dem Anspruch an, auch auf alten Rechnern mit veralteter Hardware (zum Beispiel mit 486er Architektur, 20 MB RAM und kleinen Festplatten unter 540 MB) zu laufen. Die Distribution lässt sich sowohl als Live-CD verwenden als auch auf der Festplatte installieren. Sie kann sogar in einem MS-Windows-Fenster gestartet werden (dsl-embedded), wie es beispielsweise auch bei TopologiLinux, Puppy Linux und WinLinux möglich ist. Aufgrund ihres geringen Speicherbedarfs bietet diese Distribution die Möglichkeit, komplett aus dem RAM oder einem USB-Stick zu arbeiten. Von der Version 0.8 bis zur Version 1.5 wurde der Kernel 2.4.26 verwendet. Mit den Versionen 2.0 und 2.1 kam kurzzeitig der Kernel 2.4.31 zum Einsatz. Bei der Version 2.2 wurde Damn Small Linux aber wieder auf die Kernel-Version 2.4.26 zurückgestellt, da diese eine bessere Hardware-Unterstützung bietet. Seit der Version 3.0 wird bei DSL das Dateisystem UnionFS verwendet, bei dem die Möglichkeit besteht, im Live-Betrieb lokale Dateien zu ändern und somit zum Beispiel Programme nachzuinstallieren. Für Damn Small Linux wurde die Knoppix-Distribution auf die nötigsten Komponenten reduziert. Trotz ihres geringen Umfangs bietet diese Distribution einen kompletten Desktop.
Dank eines mitgelieferten Paket-Managers lässt sich die Basisversion schnell und unkompliziert um eine große Zahl zusätzlicher Pakete erweitern. Ab Version 0.7 ist Damn Small Linux mittels der myDSL extensions erweiterbar, GZip-komprimierter Binärarchive mit der Dateiendung .dsl. Man vergleiche das Prinzip von Damn Small Linux mit Vector Linux oder mit dem schon oben erwähnten Knoppix. Seit dem 20. April 2006 wird neben DSL noch DSL-N (Damn Small Linux Not) parallel entwickelt. Die Hauptunterschiede zum Original sind, dass bei DSL-N der 2.6er Kernel verwendet wird und dass die Distribution nicht an das 50-MB-Limit gebunden ist. Die erste Veröffentlichung erschien im Februar 2003 als Version 0.1. In der Folgezeit erschienen mehr als 20 Nachfolgeversionen, meist als Minor-Relase (z.B. 0.3 auf 0.4). Die erste finale Version 1.0 erschien am 13. April 2005, Version 2.0 im November 2005 und 3.0 am 19. Juni 2006. Die derzeit aktuelle Version 3.3 wurde am 3. April 2007 zur Verfügung gestellt.Quelle: www.wikipedia.org
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